Magier: Dragoron van Hewania
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Eigene Gedichte,Poesie und Zitate

Hier habe ich euch mal ein paar von meinen eigenen Gedichten, Poesie und Lebensweisheiten eingestellt. Ich hoffe sie gefallen euch. 
Gruß Dragoron


- Das Leben ist nur ein Traum im Gedanken der Unendlichkeit



Traum der Ewigkeit (Dragoron) 4 - 17.02.03

Einst wanderte ein Junge - in fernes Land.
Der Heimatort ihn dort verbannt.
Auf der suche nach dem Glück
Ging er fort und kehrt' nie mehr zurück.

Er durchstreifte die Wälder der heileigen Orte
und fand verborgen, die düstere Pforte
Es erklang nun eine leise Stimme,
diese schwächte Ihm seine Sinne,
gebannt' der Stimme trat er ein,
dies war nun sein Dunkles Heim.

Das Licht der roten Kerzen,
warfen Schatten der ewigen Schmerzen.
Der Ort Ihn nun auf ewig gebannt,
wer hätt' das Schicksal wohl früh' erkannt.
Er sah sich um, sah dunkle Brut.
Wände und Boden getränkt von Blut.
Doch er beherrschte den heilgen Glauben
und nun schloss er seine Augen.

Er sprachen die Formel wie Steine so alt:
Herr, bring mich hier raus, mit Licht 'nun geballt.
So öffnete er die Augen um zu sehn was geschah,
das ganze ein Traum der Ewigkeit war.


Trauer nicht der Vergangenheit nach,
sondern versuch Positiv in die Zukunft zu blicken.


Kreativ (Dragoron van Hewania 06.05.2009)

Die Kunst der Musik besteht nicht darin mit Klavier und Geige zu spielen, sondern vielmehr seinen eigenen Gefühlen, Gedanken und Worten Ausdrück zu verleihen.

Du willst das man dir zuhört,
dann sprich die Wahrheit.


Manchmal muss man den scheinbar einfachen Weg verlassen um
auf den rechten Pfad zu gelangen.

Die Reise in das eigene sein  (Dahn, 02.03.08)

Wer sucht wird finden,
Wer denk wird verstehn,
Wer vorwärts blickt wird sehn,
Wer zurückbleibt seid ihr.
Nicht ich werde weg sein sondern ein teil von euch.

Die Wasserspiegelung     (Dahn, 17.9.06)

Es liegt der See so ruhig im Tal,
berühren wird ihn des Mondes Strahl.
Das wissen Tausender Jahre sind in ihm.
Wer glaubt des es nur so schien.
Du versuchst dieses Wissen zu ergreifen.
Doch was geschieht kannst du nicht begreifen.
Das Bild verzerrt sich zu anderer Gestalt.

Es schweifen Gedanke wild umher und bald,
wirst merken, dass du Schatten nicht fangen kannst.

Frühling   (dahn, 22.03.07)

Die Sonne erhebt sich hinter dem Berg.
Licht und Schatten tanzen in den Zweigen.
Der Himmel so blau wie das Meer.
Blumen blühen in allen Farben.
Eine Taufrische und feute Brise weht umher.
Nun steht der Frühling vor der Tür.
Inspiration ist in jedem Baum zu finden.
Wer vermag es solchen Tag zu nutzen,
wird einst ein Meisterwerk selbst sein.


Das Licht im Traum   (Dahn, 05.04.07)

Stimmen im Dunkel
Flüstern deinen Namen
"Komm zu uns"
"Wer spricht da?"
schreist du hinaus.
Du siehst dich um,
doch erkennst du nichts.
Du beginnst zu rennen
und kommst niergens an.
Du siehst keinen Boden
und keine Wände.
Alles um dich ist Schwarz.
Die Panik in dir wächst,
Du brichst zusammen
und fällst auf die Knie.

Gedanken über Gedanken
fallen über dich her.
und du fängst an zu weinen.
doch niemand hört dich.
(Wo bin ich?) denkst du verzweifelt und Traurig.
Deine Augen sind voller Tränen die ins Nichts fallen.
In weiter ferne erblickst du ein weißes Licht.
Du erhebst dich und gehst darauf zu.
Du gehst schneller und schneller.
Doch das Licht scheint unerreichbar.
Dann bleibst du stehen.
Voller Verzweiflung schließt du die Augen
und lässt du dich einfach fallen.

Mit einem harten Aufschlag,
kehrst du ins Leben zurück.
Doch das Licht wird immer da sein.
und eines Tages holt es dich ein.


Gedanke in der Stille (Dahn, den 05.02.08)

Ein Ort des Friedens und der Stille,
wo vermag dieser nur zu sein.
ist auch noch so stark der Wille,
dieser Ort bleibt nur ein Schein.
Vieles habe ich gesehen
und vieles hab ich nicht verstanden,
was wird wohl mit mir geschehen.
ich werd nun ziehn in ferne Landen.

Ich weiß "Diese Reise wird nicht leicht"
Vielleicht habe ich das Ziel erreicht,
wenn die Sonne dem Monde weicht,
bis die Erinnerung an mich verbleicht.


Das Leben beginnt  (Dragoron van Hewania - Dahn, den 21.04.08)

Lange ist es her, als ich ein Kind mal war.
Riesen, Kobolde und Elfen waren da.
Der Sandmann hat mir den Schlaf gebracht.
Engel beschützten mich in der Nacht.
Nun ist diese schöne Zeit hinfort,
Kaum noch ein Freund an diesem Ort.
Doch das Leben geht immer weiter,
Empor stiegen wir' des Lebens Leiter.

Erwachsen sind wir nun, mit eigenen Gedanken.
Die Welt verschlossen von unseren Schranken.
Hungrige Wölfe streunern im Dunkel umher,
Meine Gedanken wie Blei nun so schwer.
Ich fühle mich alleine auf dieser Welt.
Beschützt des Nachts vom Sternenzelt.
Nur eine Stimme flüstert leis' im Wind
Freunde, Mitmenschen "Das Leben beginnt!"


Traum und Realität (Dahn, den 09.07.2008)

Wander ich des Nachts im Traum,
so werd ich meinen Weg finden,
den ich in der Realität vergeblich suche,
und werd ich ihn gehn, wird mir klar werden,
das die Vergangenheit die Zukuft einholt,
was einmal war wird einst wieder sein.

Tauch ich ein im ein Meer aus Sehnsucht und Hoffnung,
werd ich die Stimmen der Vergangenheit hören
und sie werden mit flüster: "Du bist auf dem Richtigen Weg"

Kurzer Tagesgedanke:
Der Sinn des Lebens   (Dahn, den 18.09.2008)

Wenn Zeit Relativ ist, wie kommt es dann, das der Geist
die Unendlichkeit nicht erfassen kann. Wenn ein Gedanke
nicht fassbar ist, wie kommt es dann das man Gedanken
festhalten kann, wenn doch Raum und Zeit nur als
unendliche Gedanken der Zeit zu existieren scheinen.
Fast Paradox scheint unser Sinn des Lebens, wenn unser
denken und handeln in der Zeit verschwindet und sich
niemand mehr daran erinnert. So werden auch wir
verschwinden und unserere Gedanken über den Sinn des
Lebens.

Dragoron van Hewania


Der Abendgedanke

Wenn des Frühlings erster Vogel am Morgen singt, weiß
ich, das es immer einen neuen Anfang geben wird.
Es ist eine Zeit für Veränderung und für neues.

Wenn auch der letzte Schnee des Winters schmilzt, weiß ich, 
das die Positiven Gedanken wieder gestärkt werden.

Wenn die Nacht zu ende geht, weiß ich, das wieder ein
neuer Tag kommen wird

und wenn ich mit Positiven Gedanken in die Zukunft gehe, weiß ich, das diese Gedanken Früchte tragen werden.

Dragoron van Hewania (Dahn, den 25.02.2010)

Jeder Mensch hat jeden Tag die Möglichkeit ein Teil der Geschichte zu werden.
Mut und Selbstvertrauen bilden Schreibstock und Pergament.
 
Dragoron van Hewania (Dahn, den 12.04.2010)
 

Der Weg in die Freiheit
 (Dragoron van Hewania,  Dahn, den: 14.04.2010)

Die Türen verschlossen, 
Gedanken verflossen,
das Licht, das durch das Fenster scheint,
die Seele, die im stillen weint.
Kein Weg der mich nach draußen führt,
die Freiheit bleibt noch unberührt.

Vögel singen komm hier raus,
es ist doch nur ein großes Haus,
die Gitterstäbe ich seh sie nicht,
der Weg, er liegt im Sonnenlicht.
Schritt für schritt geh ich den Pfad
glaub nun an die Gegenwart.

In der ferne ich das Ziel erblick,
ein letztes mal schau ich zurück
zurück auf Jahre voller Freude,
doch ich leb im Hier und Heute.
So zieht der Weg mich weiter fort,
vergessen ist der Heimatort.

Nun bin ich Frei!, keiner hält mich mehr,
doch mein Herz, es scheint mir so leer.
Wo sind die Freunde, ich fühl mich allein.
Nur meine Seele weiß, ich will wieder heim.
Zurück ins Gefängnis... nie mehr allein.



Das einsame Glück
(Dragoron van Hewania: Dahn, den 04.07.2010)

Der Raum so groß, das Fenster weit offen,
ich blick zu den Sternen und kann nur noch hoffen,
das die Nacht bald vergeht und die Träume verwehen,
doch wer hört in der Nacht mein betteln und flehen,
Niemand! Kein Leben ist hier! Ich bin ganz alleine
und so sitz ich im Dunkel, schreibe und weine.
Bis des Sonnes erster Strahl mich erlöst aus meiner Qual.
Doch die Nacht sie kehrt schon bald zurück
und so sitz ich und schreibe das einsame Glück.

Der Glaube (Dragoron van Hewania, Dahn, den 14.07.2010)

glaube an das Positive
glaube an die Zukunft
glaube an den Zufall
glaube an die Liebe
glaube an das Magische
glaube an die Freiheit
glaube an deinen Glauben
glaube an Wunder
glaube an die Hoffnung
glaube an dich selbst

Glaube, wenn du Glücklich sein willst.
(Diese Zeilen habe ich geschrieben für: Sarah J. A.)


Lerne Chancen zu erkennen,
Gelegenheiten zu nutzen und
Augenblicke zu genießen.

Jede Minute mit negativen Gedanken füllt das Jahr um so schneller und verdrängt zugleich eine positive Erinnerung. 
 
Ein reines Herz wird auch im Dunkeln leuchten, solange du sein Licht bewahrst. 

Der Fluch (Dahn, den 11.08.2010)

Ein Wort, eine Stimme, verwirrende Klänge,
sie tanzen im Winde,
schweben zu dir, berühren dein Herz, 
beklage dich nicht über den Schmerz.

Menschlich wirst du nunmehr werden
und so verändert es dein Leben.
Fühlen wirst du, was mich gerührt, 
wenn der Schmerz dein Herz berührt.

Ohne Licht kein Leben.
Ohne Glaube kein Licht.


Lieber eine Narbe im Gesicht,
als eine Narbe auf dem Herzen.


Die stille Botschaft (Dahn, 26.08.2010)
 
ein Hauch, ein Wispern sanft dich berührt 
ein Gruß von mir, der dich verführt.
Von wem er kommt, erfährst du nie
und ich gehe auf die Knie.
Ich sehe dich, ich sitze bei dir,
doch nur im Traume bin ich hier.
Ich halte dich in meinen Arm,
dein Herz es ist so Rein und Warm
doch in Wirklichkeit bist du allein,
aber so wird`s nicht immer sein.
Ich verlasse dein Zimmer und folge zurück,
seh deine Augen, mit Tränen im Blick.
Als ob du mich sehen kannst, schaust du mich an
und doch ich es dir nicht sagen kann.
So etwas zu sehen, bricht mir das Herz,
unendlich groß ist dieser Schmerz.
Nun bin ich wieder an meinem Ort,
doch nächste Nacht geh ich wieder fort
Nur in meinen Träumen find ich zu dir
und dann bleib ich für immer Hier.

Der physische Körper wird sterben, doch der Geist wird ewig leben.


Freundschaft (Dahn, den 31.08.2010)

Du holst mich aus der Dunkelheit, 
zeigtest mir den Weg zum Licht.
verbreitest überall Heiterkeit
und öffnest mir die reine Sicht.

gemeinsam stehn wir fest zusammen,
was unsere Freundschaft stärker macht,
so sehen wir die ewigen Flammen,
die uns erleuchten in der Nacht.

gewidmet: Tatjana Martel


 
Das Wiedersehen (Dahn, den 24.08-03.09. 2010)

Seit viele Jahren, wir uns schon kennen,
du kannst mich bei allen Namen nennen.
Du kennst mein Seele und auch mein Herz.
Wie groß muss er wohl sein, der Schmerz.
An meinem Bette saßt du, hieltest meine Hand,
du wusstest, bald geh ich in fernes Land.
Mein Körper, er fühlt sich auf einmal so leicht,
Schon bald hab ich das Ziel erreicht.
Ich gebe dir jetzt ein heiliges versprechen
und dieses werd ich niemals brechen….
Nachdem ich dir die Worte versprochen,
so ist mein Herz auch schon gebrochen.
Ich sehe dein Gesicht, so trauernd und bleich,
denn nun geh ich in meines Reich.
Meine Augen, sie sind nun verschlossen,
eine letzte Träne, habe ich vergossen.
Ich schenke diese Träne dir... sie ist nur für dich,
als eine kleine Erinnerung an mich.


weinend und zitternd, stehst du an meinem Grabe,
eine Rose von dir, deine letzte Gabe.
Das Leben für dich, geht nunmehr weiter…
Trauer nicht zu lange, sei bald wieder heiter
Von Himmel herab, werde ich über dich wachen,
sehen will ich dich, leben und lachen.
Eines Tages war es soweit… ich fühlte deine nähe
Es war der Tag, an dem auch du musstest gehen.
Aus der Nebelwand tratst du nun vor,
Kamst durch das große weiße Tor.
Als ich dich sah, erklang der Chor,
Ich nahm deine Hand und flüsterte dir ins Ohr,

… “Erinnere dich an mein versprechen,
Ich hab gesagt, ich würde es nie brechen,
denn das hab ich zu Lebzeit gemeint,
im Himmel sind wir wieder vereint.” …


Die Erkenntnis (Dahn, den 07.09.2010)

Willst du die Erkenntnis von Oben, 
Hör`n dich schon die Leute toben.
So fang bei den Wurzeln an zu suchen
und beherrsche dein verfluchen 
Wer fluchet, wird es nie erreichen,
zu steh auf Gottes großen Weichen.

Suchst du nach des Lichtes schein,
bewahr` dein Herz; nur dies ist rein.
Falte die Hände und sprich deine Worte,
dann öffnet sich für dich die Pforte.
Sehen wirst du was du nie gesehen
und erst jetzt wirst du verstehen

Warum wir kamen auf Erden nieder,
dass Leben; es sind Gottes Lieder!

Nur in unseren Träumen finden wir in die Realität,
die wir in der Illusion unseres lebens vergeblich suchen werden.

(01.09.2010) 

Es war ein schöner Gedanke (Dahn, den 01.10.2010)

Ich sah dich in der Nacht,
gefunden hatte ich die Liebe.
Der Gedanke war vollbracht,
des Schicksals schwere Hiebe.

Bleib bei mir sagte ich; "für immer"!
gewendet hast du dich dann meiner.
Die Gedanken der Liebe kreisen nun nimmer.
Doch verstehen kann dies keiner!.

So gingst du hinfort; es war keiner mehr da
und fühlen wirst du wie es war und was wird sein.
so erzähl ich euch was weiter geschah
So ist wohl doch des Lebens schein.

Sie ging Ihren Weg, Sie ging ihn allein.
Durch die Zeit und durch die Stunden;
fand des Nachts ein Schlüssell, so klein.
Das Leben kreist nun seine Runden.

Nach vielen Jahren, fand Sie einen Mann,
verliebt war sie ein zweites mal.
Doch er ließ niemand an sich heran!
und so groß war Ihre Qual.

Er wendet sich wie Sie`s einst getan;
In der Hand den Schlüssel der Schmerzen.
Das ist des Liebes`schmerzen Wahn.
Es war der Schlüssel zu meim` Herzen.

verlassen hast du mich, bist nun allein...
Alt bist du nun, es ist keiner mehr hier!
gestorben bist in dein`m eigen Heim.
und alles was bleibt, sind die Grüße von Mir!


Der Moment (Geschrieben für eine WKW Gruppe, Dahn den 06.10.2010)

Hält der Moment mich doch gefangen
So glaub ich an die Ewigkeit.
Sitz ich hier so unbefangen,
glaub doch an die Seligkeit.

Seh des Sternes hellen schein,
glaube ich nun an die Zeit.
Denn alles was ist wird wieder sein
und dann für die Ewigkeit.

Der Moment er Quält mich sehr
schaudernt ist des stilles leer.
Der Monent, ich werd ihn greifen,
bis meine Gedanken werden reifen,
bis des Lebens Sinn ich verstehe,
es ist der Tag an dem ich gehe!!!

Nachtwanderung  (05.10. - 20.10.2010, Dahn)

Der Mond so hell; das Licht der Nacht.
Die Stahlen so grell sie scheinen mit Macht.
Die Wege so Grau, die Winde so kalt.
So zieht es mich raus; hinaus in den Wald.

verbannt aus meinem Heimatort,
gesagt hatt ich ein  falsches Wort.
Mein Heller wollt nicht in die Kasse springen,
das Loblieb wollte ich nicht singen...

Nun Seh ich Steine auf dem Wege liegen
und Bäume sich im Winde wiegen.
Der Weg, er steckt so voller leiden
und dennoch kann ich`s nicht vermeiden.

Es gibt nur den einen und den muss ich gehn.
Wär ich zu Hause, ach wär das so schön
Ich denke zurück an die schönen Zeiten,
die mich in dieser Stunde begleiten.

Seh all die Freunde die mit mir lachen,
der Sonneschein ließ mich erwachen.
Doch ist die Nacht so schnell gekommen,
hat meine Gedanken mitgenommen.

Ein Schatten tritt aus der Dunkelheit,
flüstert leis, Heut ist`s soweit!
Voller Angst bleib ich nun stehen,
Nein!, schrei ich, "ich will nicht gehen!"

Der Schatten, er kommt näher zu mir...
"Gib mir deine Hand und folge mir..."
"Das Leben, es ist nur Schmerz und Leid,"
"in meiner Welt bist du befreit."

"In deiner Welt, da gibts mich nicht"
"und wenn ich gehe, dann nur ins Licht!
"In der Dunkelheit, da gibts kein Heim."
"In der Dunkelheit, bin ich allein!"

Ich wendete mich ab und laufe zurück,
verlassen hatte mich mein Glück.
Der Weg, er war auf einmal verschwunden,
war nun allein in diesen Stunden.

Wer war der Schatten, ich seh ihn nimmer.
Wo ist des Mondes heller Schimmer?
Wieso sind meine Glieder so kalt?
Wieso musst ich gehn heut Nacht in den Wald?

Ich sehe mich selbst im Dunkel nicht mehr.
Es ist ein Ort, so schwarz und so leer.
Nun setze ich mich hin und schließe die Augen,
vertraute nur noch auf meinem Glauben.

Ich fühle mich, als schwebte ich hinauf.
Sofort riss ich die Augen auf.
Ich sah mich auf dem Boden liegen,
sah meine Träume von mir fliegen.

Meine Träume, sie leuchten wie Sterne,
lebte ich doch wirklich gerne.
Doch jetzt fühlte meine Seele Freiheit
und sehen wird sie all die schönheit,
die Schönheit die ich nie gesehen,
doch alles musste  mal vergehen.
So färbt das Licht im Wald sich Rot.
Ich schaue auf mich, nun bin ich Tot.
 
 
Kleine Notlügen (Dahn, den 16.11.2010)
 
Du hast doch keinen Größenwahn!
Du fängst doch immer kleine an.
 
Einen Turm, den willst du bauen.
kleine lügen oben brauen.
 
Darauf  setzt du einen drauf,
einer geht noch, oben auf.
 
Eine Herrlich blühende Geschichte,
verleiht dem Turme seine Dichte.
 
Ist der Turm nicht Hoch genug,
setzt du oben drauf Betrug.
 
Reicht der Höhe auch nicht betrügen,
heftst du oben an die Lügen.
 
Siehst den Turm von weitem nicht,
setzt du auf die Spitz ein Licht.
 
Kletterst nun den Turm empor,
leiht dir niemand mehr sein Ohr.
 
Nun bist du fast am Ziel der Lügen,
musstest dich ja selbst betrügen.
 
Stehtst nun oben, flüsterst leise,
"nun setz ich auf das Licht ne Meise"
 
Mit lautem Krach und deinem Fleiße,
zerfällt der ganze Turm zu Scheiße.
 

Wer kann verstehen? (Dahn, den 14.11.2010)

Wer kann lesen ohne Schrift.
Wer kann schreiben ohne Stift.
Wer kann fühlen ohne Herz.
Wer kann empfinden ohne Schmerz.
Wer kann sehen ohne Augen.
Wer kann leben ohne Glauben. 


Die kleine Blume (Dahn, den 16.11.2010)

Die Blume dort am Wegesrand,
steht einsam und verlassen.
Der rest des Weges ist nur Sand,
keiner kommt um sie zu fassen.

So wird die Blume immer älter
und zieht die Blume niemand raus.
werden die Nächte immer kälter,
niemand nimmt sie mit nach Haus.

Der Weg er ist von Schnee bedeckt,
die Blume sieht man nimmer.
Er hat die Blume zugedeckt,
Sie schläft nun für immer.

Nur der Weg wo sie einst stand,
Ist zu sehen für lange Zeit.
Bis auch dieser Weg verschwand.
zugewachsen mit Büsch aus Leid.

Wer hat die Blume je gesehen,
vermissen werden wir sie nicht.
Sie blüte doch so wunderschön,
geworden ist sie nun zu Licht.


Der Stein (Dahn, den 17.11.2010)

Ich merke das mir etwas fehlt,
etwas das meine Seele quält.
Auf dem Boden liegt ein Stein,
ich nehm Ihn mit, er ist nun mein.
Der Stein ist kalt, die Form ein Herz.
Berührst du ihn, fühlst du nur Schmerz.
Ein leises klopfen dringt aus dem Stein.
Das Klopfen will befreit wohl sein.
Ich beschütze den Stein und gebe ihm Zeit.
halte ihn fest, plötzlich ist es soweit.
Der Stein verwandelt sich zum Herzen,
vergessen sind nun all die Schmerzen.
Das Herz, es ist jetzt neu geboren,
es war das Herz, das ich verloren. 
 

Der Brief der Erkenntnis (Dahn 20.12.2010 - 10.01.2011)

Ich seh einen Mensch, nicht jung und nicht alt.
Ich höre ihn seuftzen; die arme Gestalt.
Ich kann mit ihm fühlen; er fühlt sich so leer.
Ich gehe zu ihm; auch er geht so schwer.
Er läuft auf mich zu; schaut mir ins Gesicht
und fragt mich ganz traurig: "wo ist denn das Licht?"
"Wo ist denn die Hoffnung; die ich einst hegte"
"Wo sind denn die Träume; die ich so sehr pflegte."
Er gibt mir einen Brief; ich öffne das Siegel.
Ich blicke Ihn an und zerschlage den Spiegel.


leere Gedanken in leeren Räumen; finden wir nur in leeren Träume.

Wenn Erinnerungen in Vergessenheit geraten, werden Zukunftsträume wieder lebendig.


Die Dichter (Dahn, den 10.10.2010)

Wir brauchen den Schmerz, wir brauchen das Leid.
Wir brauchen die Trauer, wir brauchen die Liebe.
Wir brauchen Entäuschung, wir brauchen das bangen.
Es ist soviel, was wir verlangen.
Wir fühlen mit, wir hören zu.
Wir sehen die Dinge wie auch du!
Wir schreiben Texte wir singen Lieder.
Es sind Texte wie: "Nie Wieder!"


Liebeskummer (Dahn, den 20.11.2010)
 
geh hinfort! Die Tränen so schwer; 
die Augen so trüb; die Gedanken so leer.
Hinfort! du böser Liebesgeist, 
bevor du mein Herz in Stücke reißt.
Die Hände zitternd; die Beine wie Blei.
Mein einsam Herz, es ist nun enzwei.


Schachmatt (12.09.2010)

Der König auf dem großen Brette, 
hat die Macht und stellt die Weichen.
Reicht dem Bauern seine Hand 
und geht dennoch über Leichen.
Der Turm, er steht; bewegt sich nie wieder.
Schweifend nun seine Gedanken kreisen.
Des einen Meinung ist des andern zuwieder.
Unser Land wird die Träume zerreißen.
Die Äcker bestellt, das Land wird gedeihen.
Also stell dich brav in Ihre Reihen!
Nur so können wir uns selbst betrügen;
In einem Leiden und voller lügen.


Lichtblick (Dahn, den 28.01.2011)

Wenn verloren ist der Traum der Nacht.
Durch Hoffnungsschimmer aufgewacht.
Richte dich nach diesem Schimmer.
Und er wird dir sein für immer.


Die Zukunft der Gedanken (Dahn, den 01.02. - 04.02. 2011)

Von der Erinnerungen befleckt.
Die Stille; in der die Zeit gebannt.
Von der Wirklichkeiten verschreckt.
Verlor ich; was ich einst erkannt.

Den tiefen Sinn der Zeiten lauf.
Durchlaufe ich diese schöne Welt.
Auf höchste Berge will ich hinauf.
Das Schicksal in den Weg gestellt.

Hab die Freiheit oft besungen.
Eine Freiheit die es wohl nie gab.
Sie hatte doch so schön geklungen;
Bis sie in der Ferne starb.

Erst wenn der letze Vorhang fällt.
Und der ewige Frühling naht
Verlass ich lachend diese Welt.
Und werd zu einer blühend Saat.
 
 
Die Hoffnung (Dahn, den 08.02 - 15.02.2011)

Nebel schweigend das Moor bedeckt;
Tief im Wald der hohen Tannen.
Alles Getier flüchtet, ist erschreckt.
Finsternis wird den Wald bannen.

Kalte Winde die Büsche bewegen.
Schwarze Blätter fallen auf den Grund.
Graue Bäume hier sich legen;
Auf deines zitternd, schweigend Mund.

Die Quelle teilt ihr Wasser nimmer.
Trockner Boden im Wald der Sterne;
Und doch seh ich`s Wasser immer;
Denn es fließt schon in der ferne.

Wo Traum und Wirklichkeit sich mit der Unendlichkeit verbinden, wird ein Haus stehen, tief im dichten Wald, von Nebel umhüllt und von Licht erleuchtet...

Für jede Tat gibt es einen individuellen Grund,
aber keine universelle Erklärung.


 
Die Wege der Enttäuschung (Dahn, den 31.05.2011)

Ein Weg so lange ; befestigt der Hang.
Nichts sei mir Bange; es lebe der Drang.
Es lebe der Glauben, es lebe das Herz.
Niemand kann rauben, den endlosen Schmerz.
Der Schmerz auf den Wegen, neben dem Hang
Will ewig mich legen, ewig, nicht lang!

Der Glaube lebt weiter, wenns Herz nimmer ist.
Es kommen die Reiter, hinfort du nun bist.
Die kalten Geschichten von tot und vom Leiden.
Werden dir richten, die Wege von weitem.
Verwirfst du die Zeilen und glaubst an dein Herz.
So musst du nicht eilen, vergehn wird dein Schmerz.



Wer es schafft, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen, wird es nie schaffen, aus einer Nacht einen Tag zu machen. (Dahn, den 21.08.2011)

Wir träume alle von einer Welt, die es nur dann geben kann, wenn wir das Träumen durch glauben ersetzen...

Wir sind REAL! Doch nur wer erkennt, das Er eine Realität in der Fantasie des universums ist, wird sich selbst erkennen können. (Dahn, den 26.08.2011) D.v.H.

Der Tag, von Sonne geprägt, scheinen mir die Sonnenstrahlen wie ein endloses weites Gedicht, welches ich in der ferne höre, geschrieben auf hellblauem Pergament.

Herbstzauber (Dahn, 10.09-22.09.2011)

Sonnenstrahlen schwach und schwächer,
Die heiße Zeit ist nun vorbei.
Ein letzer Strahl, er streift die Dächer
Der Sommer gibt den Herbst nun Frei.

Die Blätter fallen, glitzernd bunt,
Der Wind, er haucht so sacht und Kühl.
Äpfel fallen auf den Grund.
Der Herbst, er kommt mit viel Gefühl.

Nebel legt sich in die Ebnen,
deckt die Seen hellgrau zu.
Zauber wird mir hier begegnen,
in dieser magisch-schönen Ruh.

Der Blumenduft ist längst vergangen,
Die Wege sind von Laub bedeckt.
und so glaub ich unbefangen,
Der Herbst hat`s Land für sich entdeckt.

Wenn wird daran denken älter zu werden, verschwenden wir wertvolle Momente, in denen wir nicht begreifen, das wir Jung sind.

Wenn wir glauben, in diesem Staat frei zu sein, so  können wir auch an die Freiheit eines Golfisches glauben.

Wenn das Glück von Freude träumt, hören die Bäume den Himmel singen. (Dahn, den 16.10.2011)

Ein Jahr älter (Dahn, den 20.02.2012)

Was birgt wohl das nächste Jahr?
Trauer, Glück, ach egal!
verfolgen wird mich eh die Qual,
und glaube doch an wunder, ja!

Eins wird mich wohl nie verlassen:
Der Gedanke an die alten Zeiten,
In der wir auf der Zeit gar reiten,
Doch auch dieser wird verblassen.

So sehe ich mich ein Jahr älter.
Seh die schönheit dieser Welt.
Die Sterne dort am Himmelszelt,
Doch die nächte werden kälter.

Und wenn die Kälte mich erreicht,
Gedanken vertrichen, leicht verbleicht,
Und ich vergessen, was einst geschah,
So hoffe ich auf ein nächstes Jahr.

 
Zeit ist Relativ  
   
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