
Johann Wolfgang von Goethe geadelt 1782 (geboren am 28. August 1749 in Frankfurt am Main - gestorben 22. März 1832 in Weimar)
Goethe war mehr als nur ein Dichter er war u.a. auch Dramatiker, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann.
Sein Vater war Johann Caspar Goethe (1710-1782) und seine Mutter Catharina Elisabeth (1731-1808). Seine Eltern legten sehr großen Wert auf eine gute Ausbildung, aus diesem Grund bekam Goethe bereits im frühen Alter Privatunterricht in Grichisch, Latein, Hebräisch, Englisch und Italiänisch. Seine Schwester Cornelia war 15 Monate jünger als er, sie starb leider schon im Alter von 26 nach der Geburt Ihres zweiten Kindes.
Seine Studienzeit von 1765 bis 1786
Von 1765 bis 1768 studierte er in Leipzig Jura doch es war nicht das was er wollte, er hörte sich lieber Poetikvorlesungen an. An der Leipziger Akademie nahm er Zeichenuntericht. Im Alter von 21 Jahren erschien eine erste anonyme Sammlung von musikalisierten Liedern im Druck. Bei einem Kupferstecher im Haus des Verlegers lernte er Stechen, Radieren und Holzschnitt. In dieser Zeit schrieb er eine Oper (Biblisches Drama über Belsazar) und eine Komödie (Die Mitschuldigen).
Frankfurt/Straßburg von 1768 bis 1770
In dieser Zeit beschäftigt er sich mit Mystik, Seelenforschung und Alchemie, sein Vater war darüber nicht erfreud und so verließ er Frankfurt wieder um in Straßburg sein Studium zu beenden. Als er damals Straßburg zum ersten mal erlebte, war er von der altdeutsche Baukunst begeistert. Als er während eines Ausfluges in das Dorf Sesenheim kam verliebte er sich in die Pfarrerstochter Friederike, machte aber nach einem Jahr wieder schluss. Aus dieser Zeit entstanden Gedichte wie: Sesenheimer Lieder, Willkommen und Abschied und Heideröslein.
Praktikant in Wetzlar 1772
Im Jahre 1772 ging er als Praktikant an das Reichskammergericht um dort seine Jura Ausbildung abzuschließen.
Minister in Weimar 1775 bis 1786
Am 7. November kam er nach Weimar (Sachsen-Weimar-Eisenach). 1776 nahm er an einigen Sitzungen des Conseils teil. Im Juni 1776 ernannte man Ihn zum Minister im Geheimen Legationsrat. In dieser Zeit wohnte er sechs Jahre in einem kleinen Gartenhaus das im der Herzog zum Geschenk machte.
1782 vermietete der Minister ihm ein großes Haus am Frauenplan. Im Jahre 1794 bekam er es schließlich als Geschenk, aber erst 1807 wurde das Haus überschrieben.
Seine Reise nach Italien 1786 bis 1788
Im September 1786 reiste er ohne Abschied und Wissen seiner Frau nach Italien Dort traf er den Maler Heinrich Tischbein der das Bild malte: Goethe in der Campagna. Ende April ging er wieder zurück nach Weimar.
Begegnung mit Friedrich Schiller
Im Juli 1787 war Friedrich Schiller nach Weimar gekommen, zwei Jahre später erhielt er – infolge einer Empfehlung Goethes – eine außerordentliche Professur an der Universität Jena. Dennoch blieb das Verhältnis distanziert. Am 13. Juni 1794 lud Schiller Goethe zur Mitarbeit an seiner neuen Zeitschrift, den „Horen", ein. Goethe nahm die Einladung an und zwischen den beiden entwickelte sich schnell eine Arbeitsbeziehung und Freundschaft.
Das Jahr 1806
In diesem Jahr schloss er endlich seinen ersten Teil des "Faust" ab.
Goethe und Napoleon 1808
1808 wurde er von Napoleon in der Kurzmainzischen Statthalterei empfangen, dort bekam er das Kreuz der Ehrenlegion verliehen. Napoleon sagte zu Ihm "Voila un homme!" (Auf Deutsch: Das ist ein Mann). Er bot ihm an mit nach Paris zu kommen und dort große Theaterstücke zu schreiben; dieses lehnte er aber ab und ging nicht.
im Jahre 1823 erlitt er eine Herzbeutelentzündung sowie eine Rippenfellentzündung von der er sich jedoch wieder erholte. Zu dieser Zeit nahm er die Arbeit am zweiten teil des "Faust" auf, jedoch schrieb er nur noch selten, dass meiste wurde diktiert.
1832 Sein Tod
Am 22. März 1832 starb er an den Folgen einer Lungenentzündung in seinem Sessle, seine letzten Worte waren "Mehr Licht"
Goethe wurde am 26. März in der Fürstengruft bestattet.
Im jahr 1831 hatte er den zweiten Teil von faust vollendet. Es erschiehn jedoch erst zwei Monate nach seinem Tod
