Magier: Dragoron van Hewania
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Wolfsblume

Dieses ist eines der Genialsten Gedichte die ich je gehört habe, der Verfasser dieses Kunstwerkes ist unbekannt auch über das Entstehungsjahr habe ich leider nichts finden können. Ich werde aber versuchen so viel wie möglich in diese Richtung zu erfahren. Dieses Gedicht wurde unter anderem von Florian Hoffmann vertont. 

Wolfsblume

Die Nacht schimmert Silbern und Sternregen stiebt,
als sich vor den Mond eine Wolke schiebt.
Nichts hält mich mehr drinnen, ich muss hinaus
auf ledernen Pfoten verlass ich das Haus.
Zur Wölfin verwandelt wie's immer geschieht
wenn nachts in den Wäldern die Wolfsblume blüht.

Die Menschen im Dorf verriegeln die Tür'n,
ich glaube sie können das Fremde wohl spür'n.
Halb Mensch halb Wolf, von beidem ein Stück
wer blickt außer mir auf ein Leben zurück
in dem Tarnung und Täuschung die Liebe befleckt?
noch vor jedem hab ich mich bei Vollmond versteckt.

Lange war ich allein dann kam'st Du in mein Leben
auch Dir scheint der Mond in den Adern gegeben.
Ich bin einsam, Geliebter, willst Du nicht verweilen,
um mit mir fortan meine Nächte zu teilen.
Wenn der Duft jener Blume die Sehnsucht entfacht
die erste zu sein von den Kindern der Nacht.

Ein einziger Biss nur, er sei mir erlaubt,
der Dich aller friedvollen Träume beraubt.
Schließ die Augen Geliebter, und hab keine Angst
zu spät, wenn Du jetzt um Deine Seele noch bangst
denn ein nachtgrauer Jäger zum Mond hinauf sieht
wenn nachts auf den Hügeln die Wolfsblume blüht.

Der Grünton der Iris, Silberhaar auf dem Rücken -
auch Du kannst an Dir bald die Zeichen erblicken.
Bei Mondaufgang wird Dir Dein Spiegelbild
enthüllen den Wolf, hungrig und wild.

Bevor es verblasst und Dir gar nichts mehr zeigt,
eh sich die Nacht vor dem Morgen verneigt.
Folg mir und höre die Lieder der Eulen
lass uns gemeinsam den Vollmond anheulen,
Der den Weg uns beleuchtet mit silbernem Licht
komm zu mir, mein Liebster, und zürne mir nicht.

Die Nacht schimmert silbern und Sternregen stiebt,
als sich vor den Mond eine Wolke schiebt.
Ein Hase flüchtet, der Schnee glitzert kalt
zwei Wölfe zieh'n Seite an Seit' durch den Wald.
Für immer ein Paar nun, was sonst auch geschieht
Wenn Nachts in den Eb'nen die Wolfsblume blüht.

 
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